Selbstvertrauen

Ein Körper im Alarmzustand kann kein Selbstvertrauen empfinden

Warum Sicherheit die Grundlage für inneres Vertrauen ist

Selbstvertrauen ist etwas, das sich viele Menschen wünschen.
Mehr innere Ruhe und Sicherheit. Mehr Vertrauen in sich selbst, in Andere und ins Leben.

Und doch fühlen sich gerade so viele genau davon abgeschnitten. Sie scrollen sich durch Social Media, lesen in Zeitschriften und sehen Serien, die eine perfekte Welt bei anderen vorgaukeln und sie selbst fragen sich: „Wow, die kann das. Ich könnte das nicht. Die traut sich das und ich hocke hier und krieg nichts hin.“

Diese Gedanken passieren nicht, weil sie wirklich ein schlechteres Leben haben oder weil sie wirklich weniger schöner aussehen, weniger können oder wert sind. Auf keinen Fall! Sondern weil ihr Nervensystem im Alarmzustand ist.

Ein Körper, der permanent auf Gefahr eingestellt ist, kann kein Selbstvertrauen empfinden.
Er versucht nicht zu vertrauen. Er versucht zu überleben.

„Ich bin ständig angespannt“ – ein Erfahrungsbericht aus der Praxis

Neulich erzählte mir eine Frau ganz offen und ehrlich:

„Ich weiß eigentlich, was ich kann und dass ich mir vertrauen könnte. Ich habe Pläne und möchte mir nebenbei gern etwas eigenes aufbauen, aber ich komme nicht in die Umsetzung. Mein Körper macht nicht mit. Ich bin dauernd angespannt und erschöpft. Selbst wenn äußerlich mal alles ruhig ist, fühle ich mich innerlich getrieben, wie unter Strom.“

Genau hier liegt der Kern. Selbstvertrauen ist keine mentale Entscheidung.
Es ist ein körperliches Erleben von Sicherheit.

Und wenn dieses fehlt, greifen uralte Stressprogramme.

Stress ist kein Fehler – sondern ein Notfallprogramm

Stress ist evolutionär betrachtet etwas Hochintelligentes. Der Mensch ist biologisch darauf ausgelegt, kurzzeitig in Stress zu gehen.

Unser Körper unterscheidet nicht zwischen Säbelzahntiger, Termindruck, emotionalem Konflikt oder innerem Leistungsdruck. Alles wird als potenzielle Gefahr bewertet.

Der US-Physiologe Walter Cannon beschrieb dieses System als Fight-or-Flight-Reaktion:
Fight (Kampf) oder Flucht (Flight) – blitzschnell, ohne Nachdenken.

Später wurden zwei ergänzt: Freeze (Erstarrung) und Fawn (Anpassung / Einschmeicheln), beschrieben u. a. von Pete Walker, Traumatherapeut.

Diese vier Reaktionen nennt man die 4 F’s.

Die 4 Stressreaktionen und wie sie sich heute zeigen

Alle vier Reaktionen haben ein Ziel: Sicherheit herstellen.
Keine davon ist falsch. Problematisch wird es nur, wenn wir dauerhaft darin feststecken.

Fight – Kampf

Sicherheit durch Kontrolle und Angriff
Zeigt sich heutzutage z. B. als:

  • Rechthaben müssen
  • innere oder äußere Wut
  • Kontrolle, Perfektionismus
  • ständige Anspannung

Ressource dahinter: Durchsetzungskraft

Flight – Flucht

Sicherheit durch Leistung und Aktivität
Zeigt sich heute z. B. als:

  • Gedankenkreisen
  • ständige Beschäftigung
  • „Ich muss noch schnell…“
  • Rastlosigkeit

Ressource dahinter: Flexibilität, Problemlösung

Freeze – Erstarrung

Sicherheit durch Rückzug und Nicht-Spüren
Zeigt sich heute z. B. als:
  • Entscheidungsunfähigkeit
  • Erschöpfung
  • Rückzug, Taubheit
  • Serien, Social Media, Prokrastination

Ressource dahinter: Aushalten, Beobachten

Fawn – Einschmeicheln

Sicherheit durch Anpassung
Zeigt sich heute z. B. als:
  • People-Pleasing
  • „Ja“ sagen, obwohl man „Nein“ meint
  • eigene Bedürfnisse unterdrücken
  • Harmonie um jeden Preis

Ressource dahinter: Empathie, Beziehungsfähigkeit

Warum Selbstvertrauen ohne Sicherheit nicht möglich ist

Alle diese Muster entstehen vor dem bewussten Denken.
Solange dein Nervensystem Gefahr wahrnimmt, ist kein Raum für Selbstvertrauen, klare Entscheidungen und innere Ruhe.

Deshalb reicht positives Denken nicht. Deshalb fühlt sich „Vertrau dir einfach“ oft an wie eine Farce.

Der erste Schritt kann nur über Regulation des Nervensystems gehen.

Der Weg zurück ins Selbstvertrauen beginnt im Körper

Zwischen Reiz und Reaktion einen Moment Raum zu schaffen – das ist der Schlüssel.
Achtsamkeit, Energiearbeit, EFT und auch Human Design unterstützen genau hier.

Human Design zeigt dir zum Beispiel: wo du besonders empfänglich für Druck bist, welche offenen Energiezentren Stress verstärken, wie sich deine innere Autorität körperlich richtig anfühlt. Lies dazu gern auch meine Blogbeiträge zu den offenen Zentren im Human Design und zu den inneren Autoritäten.

Ätherische Öle als Unterstützung für Sicherheit & Selbstvertrauen

Ätherische Öle wirken direkt auf das limbische System – den Teil des Gehirns, der für Emotionen und Sicherheit zuständig ist.

Besonders hilfreich können sein:

  • Weihrauch – Erdung, innere Klarheit, Rückverbindung
  • Vetiver – tiefe Regulation, „Ich bin hier“
  • Lavendel – Beruhigung bei innerer Alarmbereitschaft

Hier habe ich das Set dieser wunderbaren Allrounder-Öle direkt für dich zusammengestellt. Du kannst die Auswahl gern anpassen und Öle entfernen oder hinzufügen. Mit deiner Bestellung über meinen Empfehlungs-Link erhältst du die kraftvollen, reinen Essenzen von Anfang an zum Einkaufspreis. Im Nachgang zu deiner Bestellung erhältst du von mir ein Starter-Willkommenspaket mit allen wichtigen Informationen rund um Nutzung und Gebrauch.

Mini-EFT-Impuls für den Alltag

Klopfe sanft Handkante, über den Augenbrauen, unter den Augenbrauen, am Schlüsselbein. Die vollständige Klopfanleitung findest du in diesem Blogartikel zu EFT.

Sprich innerlich oder laut:

„Auch wenn mein Körper gerade im Alarm ist, darf ich jetzt einen Moment Sicherheit spüren.“

Selbstvertrauen ist kein Ziel, sondern ein Zustand. Selbstvertrauen entsteht nicht ausschließlich durch mentale Arbeit (auch wenn diese sinnvoll ist), sondern durch innere Sicherheit.

Wenn dein Körper sich sicher fühlt, folgt das Vertrauen von selbst.

Einladung: Raus aus der Angst – rein ins Selbstvertrauen

Ende Februar startet meine kostenfreie Masterclass
„Trust yourself – Raus aus der Angst, rein ins Selbstvertrauen“.

Dort zeige ich dir unter anderem:

  • was Selbstvertrauen (nicht) ist und wo es entsteht.
  • wie dein inneres System funktioniert.
  • wie du Sicherheit im Körper aufbauen kannst.
  • wie du stimmige Entscheidungen für dich treffen kannst.
  • kleine, Alltagsübungen, die dich zurück zu dir selbst führen.

Wenn du das auf keinen Fall verpassen möchtest, bleib hier. Du findest weitere Impulse hier auf dem Blog, in meinem Newsletter (Gern hier dazu anmelden) oder du merkst dir die Masterclass schon jetzt vor.

Vielleicht liegt das Problem nicht darin, dass du dir zu wenig vertraust.
Vielleicht ist dein Körper einfach schon zu lange im Überlebensmodus.

Und vielleicht beginnt echtes Selbstvertrauen genau hier –
Mit dir. 🤍


♡ Deine Leonore

Ich will gern mehr dazu wissen. Lass uns reden.

5 FAQ zum Thema Selbstvertrauen

Warum fehlt mir Selbstvertrauen, obwohl ich „eigentlich“ weiß, dass ich gut bin?

Oft liegt fehlendes Selbstvertrauen nicht am Verstand, sondern am Nervensystem. Wenn dein Körper im Alarmzustand ist (Stressmodus), kann er Sicherheit und Vertrauen nicht empfinden, selbst wenn du es rational „besser weißt“.

Was hat das Nervensystem mit Selbstvertrauen zu tun?

Selbstvertrauen ist ein körperlicher Zustand. Erst wenn dein Nervensystem sich sicher fühlt, können innere Ruhe, Klarheit und Vertrauen entstehen. In Stressreaktionen wie Fight, Flight oder Freeze reagierst du automatisch.

Was bedeuten Fight, Flight, Freeze und Fawn im Alltag?

Diese vier Stressreaktionen sind Überlebensprogramme. Fight zeigt sich oft als Kontrolle oder Wut, Flight als Leistungsdruck und Gedankenkreisen, Freeze als Rückzug und Erschöpfung, Fawn als People-Pleasing. Alle entstehen, um Sicherheit wiederherzustellen.

Wie kann ich Selbstvertrauen stärken, wenn ich ständig gestresst bin?

Der erste Schritt ist Regulation statt Selbstoptimierung. Hilfreich sind Achtsamkeit, Atemübungen, EFT, Energiearbeit und Erdung. Auch ätherische Öle wie Lavendel, Vetiver oder Weihrauch können dein Nervensystem beruhigen und dadurch Selbstvertrauen wieder möglich machen.

Wie hilft Human Design dabei, Selbstvertrauen zu entwickeln?

Human Design zeigt dir, wo du besonders empfänglich für Druck und Fremdenergien bist (z. B. offene Zentren) und wie du stimmige Entscheidungen triffst (innere Autorität). Wenn du nach deinem Design lebst, entsteht oft automatisch mehr Selbstvertrauen, weil du dich nicht mehr verbiegst.

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